Katzenmöbel für die Wand in der Mietwohnung: Was ist erlaubt, was hält?

Eine Katzenkletterwand klingt nach einer schönen Idee, bis die Frage aufkommt: Darf ich das als Mieter überhaupt an die Wand bohren? Die gute Nachricht vorweg: In den allermeisten Fällen ist das kein Problem. Trotzdem lohnt es sich, ein paar Dinge vorher zu klären, damit du beim Auszug keine böse Überraschung erlebst.

Kurzer Hinweis vorab: Die folgenden Informationen sind allgemeine Praxis-Tipps und keine Rechtsberatung. Bei Unsicherheit oder besonderen Klauseln in deinem Mietvertrag lohnt sich immer ein Blick in den Vertrag selbst oder eine kurze Rückfrage bei deiner Hausverwaltung.

Was in den meisten Mietverhältnissen gilt

Ein paar Dübellöcher für Bilder, Regale oder eben ein Katzenmöbel gelten in der Praxis üblicherweise als normaler, vertragsgemäßer Gebrauch der Wohnung. Gerichte haben das in der Vergangenheit mehrfach so eingeordnet, solange es sich um eine übliche Anzahl an Löchern handelt und keine tragenden Wände oder Fliesen beschädigt werden. Wichtig ist der Zustand beim Auszug: Löcher lassen sich in der Regel problemlos verspachteln und überstreichen, sodass am Ende kein sichtbarer Schaden zurückbleibt.

Trotzdem lieber kurz Bescheid geben

Auch wenn rechtlich meist nichts dagegen spricht, ist es einfacher, den Vermieter oder die Hausverwaltung kurz zu informieren, bevor du bohrst. Eine kurze Nachricht reicht oft schon aus, gerade wenn im Mietvertrag ausdrücklich Regelungen zu baulichen Veränderungen stehen. Das nimmt Unsicherheit auf beiden Seiten und du hast im Zweifel eine schriftliche Bestätigung, falls es später einmal Diskussionen geben sollte.

Welches Wandmaterial du vorher prüfen solltest

Nicht jede Wand trägt gleich gut, und das hat nichts mit dem Mietrecht zu tun, sondern mit der Statik.

Beton oder Vollziegel sind in der Regel unproblematisch. Ein normaler Dübel und eine passende Schraube reichen aus, um auch ein Katzenmöbel mit mehreren Kilo Tragkraft sicher zu befestigen.

Rigips oder Gipskarton braucht mehr Aufmerksamkeit. Hier solltest du auf spezielle Hohlraumdübel setzen, die für das jeweilige Gewicht ausgelegt sind. Im Baumarkt gibt es dazu meist eine gute Beratung, wenn du die ungefähre Tragkraft deines Möbelstücks nennst.

Sehr leichte Trennwände oder Vorwandinstallationen solltest du im Zweifel vorher genauer prüfen, notfalls mit einem Klopftest oder einer kurzen Rückfrage beim Vermieter, wo sich stabilere Punkte in der Wand befinden.

Rückbau beim Auszug

Damit der Auszug entspannt bleibt, reicht meist ein einfacher Ablauf: Möbel abschrauben, Dübel entfernen, Löcher mit etwas Spachtelmasse auffüllen, trocknen lassen, leicht anschleifen und mit passender Wandfarbe ausbessern. Das dauert in der Regel keine Stunde und sorgt dafür, dass von der Katzenkletterwand am Ende keine Spuren zurückbleiben.

Wenn du dir noch unsicher bist

Falls du grundsätzlich unsicher bist, wie deine Katze überhaupt auf ein Wandmöbel reagiert, muss die Entscheidung für oder gegen Bohrlöcher nicht sofort final sein. Es spricht nichts dagegen, erst einmal mit einer einzelnen Stufe oder einem kleinen Set zu starten, bevor du eine ganze Wand einplanst. So siehst du schnell, ob sich die Investition lohnt, und kannst später in Ruhe erweitern.

Die Shrooms® Wandskulpturen lassen sich mit normalen Dübeln montieren und passen auf die gängigen Wandarten in den meisten Mietwohnungen, von Beton bis Rigips, solange die passenden Dübel verwendet werden.