Wer eine Maine Coon, eine Norwegische Waldkatze oder eine Ragdoll zu Hause hat, merkt schnell: Standardmöbel für Katzen sind oft für deutlich kleinere Tiere gedacht. Ein wackeliger Kratzbaum mit schmaler Liegefläche mag für eine vier Kilo schwere Hauskatze völlig ausreichen, bei einem Kater mit neun Kilo und entsprechender Sprungkraft sieht die Sache anders aus. Wenn du für eine große Rasse eine Katzentreppe an der Wand planst, lohnt es sich, ein paar Punkte anders anzugehen als bei einer normalen Katzenkletterwand.
Wie schwer werden diese Rassen wirklich?
Ausgewachsene Maine Coon Kater bringen oft sechs bis neun Kilo auf die Waage, manche Tiere auch mehr. Norwegische Waldkatzen liegen in einem ähnlichen Bereich, Ragdolls kommen meist auf vier bis neun Kilo, je nach Geschlecht und Statur. Dazu kommt, dass diese Rassen körperlich kräftig und lang gebaut sind, was bedeutet, dass eine Stufe nicht nur das reine Gewicht tragen muss, sondern auch die Wucht, mit der eine große Katze beim Sprung aufkommt.
Warum normale Kratzbäume und schmale Bretter oft nicht reichen
Viele Standard-Katzenmöbel sind auf eine durchschnittliche Hauskatze von drei bis fünf Kilo ausgelegt. Bei einer deutlich schwereren Katze zeigt sich das an zwei Stellen: Die Auflagefläche ist oft zu klein, sodass sich das Tier nicht richtig hinlegen kann, und die Tragkonstruktion im Inneren ist nicht für die zusätzliche Belastung gedacht. Das Ergebnis ist meist ein Möbelstück, das nach ein paar Monaten wackelt oder sich sogar von der Wand löst, was für die Katze im schlimmsten Fall zu einem Sturz führen kann.
Worauf du bei der Wandmontage für große Katzen achten solltest
Ausreichend Auflagefläche. Eine große Katze braucht Platz, um sich zusammengerollt oder ausgestreckt hinzulegen, ohne dass Pfoten oder Schwanz über den Rand hängen. Eine Fläche von rund 30 mal 20 Zentimetern pro Stufe hat sich in der Praxis als guter Richtwert bewährt.
Ein stabiler Kern im Inneren. Optik allein reicht bei diesen Gewichten nicht aus. Ein Metallkern, zum Beispiel aus Edelstahl, sorgt dafür, dass die Stufe auch bei wiederholten kräftigen Sprüngen nicht nachgibt. Bei den Shrooms® Wandskulpturen trägt jede Stufe dank Edelstahlkern bis zu 11 Kilo, was für die meisten großen Katzenrassen einen ordentlichen Sicherheitspuffer lässt.
Passende Dübel und eine geprüfte Wand. Je schwerer die Katze, desto wichtiger ist eine fachgerechte Montage. Auf Beton oder Vollziegel ist das meist unproblematisch, bei Rigipswänden lohnt sich ein Blick auf spezielle Hohlraumdübel oder eine Beratung im Baumarkt, damit die Konstruktion dem tatsächlichen Gewicht standhält.
Eine griffige Oberfläche. Große Katzen springen mit mehr Schwung, entsprechend wichtig ist es, dass sie beim Aufkommen nicht wegrutschen. Eine leicht strukturierte, rutschfeste Oberseite macht hier den Unterschied zwischen einem sicheren Landeplatz und einer Stufe, die die Katze nach dem ersten Versuch meidet.
Etwas mehr Abstand einplanen
Während bei kleineren Katzen 40 bis 60 Zentimeter zwischen den Stufen ein guter Richtwert sind, darfst du bei großen, kräftigen Rassen eher am oberen Ende dieser Spanne bleiben oder sogar etwas darüber gehen. Große Katzen haben in der Regel auch die längeren Beine und mehr Sprungkraft, wodurch ein etwas größerer Sprung kein Problem darstellt, solange die Landefläche groß und griffig genug ist.
Fazit
Eine Katzentreppe für eine große Katzenrasse zu planen bedeutet vor allem, bei Auflagefläche, Tragkraft und Montage nicht zu sparen. Was bei einer leichten Hauskatze noch ausreicht, kann bei einem neun Kilo schweren Maine Coon Kater schon an seine Grenzen kommen. Die Shrooms® Wandskulpturen wurden mit genau diesem Gedanken entwickelt: großzügige Auflagefläche, Edelstahlkern für bis zu 11 Kilo und eine griffige Oberseite, die auch kräftigen Sprüngen standhält.