Bei Kleidung oder Möbeln für uns Menschen achten viele inzwischen ganz selbstverständlich auf Materialherkunft und Langlebigkeit. Bei Katzenzubehör spielt das bisher eine kleinere Rolle, dabei lohnt sich der gleiche Blick auch hier. Ein Kratzbaum oder ein Wandregal begleitet eine Katze oft viele Jahre, und was daraus gemacht ist, macht am Ende einen echten Unterschied.
Was ein Material überhaupt nachhaltig macht
Drei Fragen helfen, das grob einzuordnen: Woraus besteht das Material ursprünglich, wie lange hält das fertige Produkt, und was passiert damit am Ende seiner Lebensdauer. Ein Möbelstück, das aus neu gewonnenen Rohstoffen entsteht, nach zwei Jahren auseinanderfällt und am Ende im Restmüll landet, schneidet in allen drei Punkten schlecht ab, egal wie günstig es im Laden war.
Warum viele klassische Katzenmöbel wenig nachhaltig sind
Ein typischer Kratzbaum besteht meist aus einer Spanplatte, die mit Sisal umwickelt und mit Plüschstoff bezogen ist. Diese Materialmischung lässt sich am Ende kaum trennen und damit auch kaum recyceln, weil Holz, Klebstoff, Naturfaser und Kunststoffgewebe fest miteinander verbunden sind. Dazu kommt, dass Plüschbezüge aus Polyester relativ schnell ausfransen und unansehnlich werden, was die tatsächliche Nutzungsdauer verkürzt. Viele dieser Produkte werden außerdem über weite Strecken transportiert, bevor sie im Wohnzimmer stehen.
Was recyceltes PET dagegen bietet
PET kennst du wahrscheinlich vor allem von Getränkeflaschen, und genau das ist der Punkt: Recyceltes PET entsteht aus bereits vorhandenem Kunststoff, der sonst neu hergestellt werden müsste. Das Material lässt sich außerdem am Ende seines eigenen Lebenszyklus erneut vollständig recyceln, wodurch ein geschlossener Materialkreislauf entsteht, statt dass am Ende alles im Müll landet.
Praktisch ist PET zudem robust und unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit, was Katzenmöbel entsprechend langlebig macht. Eine glatte, geschlossene Oberfläche lässt sich außerdem einfach mit einem feuchten Tuch reinigen, ganz ohne Fasern, die sich mit der Zeit auflösen oder Gerüche aufnehmen.
Kurze Wege und kleine Serien als zusätzlicher Faktor
Nachhaltigkeit hängt nicht nur am Material selbst, sondern auch daran, wo und wie ein Produkt hergestellt wird. Kurze Transportwege und eine Fertigung in kleinen Serien statt in großen Fabrikchargen bedeuten meist weniger Ausschuss und eine engere Qualitätskontrolle bei jedem einzelnen Stück. Genau nach diesem Prinzip entstehen die Shrooms® Wandskulpturen in unserer Werkstatt in Saarbrücken, statt am anderen Ende der Welt in großer Stückzahl produziert zu werden.
Worauf du beim Kauf achten kannst
Wenn du beim nächsten Katzenmöbel etwas genauer hinschauen willst, helfen ein paar einfache Fragen: Aus welchem Material besteht das Produkt, und ist es am Ende recycelbar oder landet es zwangsläufig im Restmüll? Wie robust wirkt die Verarbeitung, hält das Möbelstück also mehrere Jahre oder ist es eher für den kurzfristigen Gebrauch gedacht? Und wo wird das Produkt eigentlich hergestellt? Diese drei Fragen geben meist schon einen guten Eindruck davon, wie nachhaltig ein Katzenmöbel wirklich ist, unabhängig davon, wie es beworben wird.
Die Shrooms® Wandskulpturen bestehen aus recyceltem PET, das sich am Ende erneut zu 100 Prozent recyceln lässt, und werden in kleinen Serien in Saarbrücken gefertigt statt in großer Stückzahl irgendwo weit weg.